homegrOWN #02

moved by – Pietà. Studien zur Trauer

Event Details

Ausstellung

07. bis 22. Juli 2018
Gastatelier (Atelierstraße 18, D-81671 München)

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 16:00 bis 20:00 Uhr

Eintritt frei

Freitag, 06. Juli 2018, 19:00 Uhr
Eröffnung
Einführung: Kristin Brunner | Stephanie movall | Stephanie Tietz
Performance zur Komposition von 48nord

Donnerstag, 12. Juli 2018, 19:00 Uhr | frei wählbarer Eintrittspreis
Die Autorin Sela Miller liest Wilde Prosa zum Thema der Ausstellung
im Anschluss: Künstlerinnengespräch

„homegrOWN“ lautet der Titel einer Ausstellungsreihe, die 2017 von der whiteBOX ins Leben gerufen wurde, und die den „Eigengewächsen“ der whiteBOXAteliergemeinschaft – den Künstlerinnen und Künstlern im Werksviertel – eine Plattform geben soll, sich abwechselnd als Kuratoren und/oder KünstlerInnen zu präsentieren. Die Reihe ist der 2017 verstorbenen Künstlerin Silke Witzsch gewidmet. Nun geht homegrOWN in die zweite Runde. Im Fokus steht die Künstlerin Kristin Brunner. Gemeinsam mit Stephanie movall und Stephanie Tietz gestaltet sie das Projekt „moved by – Pietà. Studien zur Trauer“.

Ausgangspunkt der Arbeit „Halten – Hingeben – Dazwischen. Pietà revisited“ von Stephanie movall und Stephanie Tietz sind Pietà-Darstellungen. In der Arbeit der Künstlerinnen werden sakrale und profane Momente der historischen Werke aufgegriffen. Innere und äußere Haltungen, wie die des Loslassens, Lösens, Sinkens und Hingebens werden dem Halten, der Haltung, dem Behalten gegenübergestellt - wobei die Übergänge, als Wendepunkte und Momente des Innehaltens, besondere Beachtung erfahren.

Es entstehen so Verkörperungen in einem performativen Kontext (Stephanie Tietz), die mit den Medien Körper, Fotografie und Film (Stephanie movall) begleitet werden. Ein Dialog zwischen den historischen Werken und dem Körper eröffnet Raum für neue Darstellungen. Ein Abbild vom Abbild entsteht.

Das Komponistenkollektiv 48nord (Ulrich Müller, Siegfried Rössert, Patrick Schimanski), das im Bereich der Experimentellen und Neuen Musik arbeitet und für zeitgenössische Ballettkompanien, u.a. der Frankfurt Dance Company, komponiert, entwickelte für die Performance am Freitag, 6. Juli, die Musik.

Kristin Brunner untersucht in der Pietá Darstellung – wie zuvor in ihrem Film „and he stopped“ - die Motive Tod und Trauer. Trauernde durchlaufen Phasen unterschiedlicher Gefühlszustände, die sich folgend ausdrücken können: sie bewahren Haltung, sie lassen los, sie halten in Verwirrung und Zerrissenheit fest, sie geben sich der Trauer hin. In Verbindung mit dem Projekt „Codexnepa“, das in Animationen, Plastiken und Rauminstallationen bisher umgesetzt wurde, wird das Halten und Hingeben der Verstorbenen auch hinsichtlich fantastischer Jenseitsvorstellungen betrachtet.

 

Zu den Künstlerinnen:

 

Kristin Brunner

Kristin Brunet Brunner arbeitet als bildende Künstlerin in den Bereichen Neue Medien, Konzeptkunst und Rauminstallation. Sie wurde 1970 in Mexiko City geboren, ist dort und in Deutschland aufgewachsen. Ihre Werke werden in zahlreichen Galerien, Ateliers, Kunsthäusern und auch Kirchen gezeigt. Die Künstlerin wird mit ihren Arbeiten zu internationalen Kunstmessen und -schauen eingeladen. Kristin Brunet Brunner beteiligt sich an interkulturellen Projekten nicht nur in Deutschland, sondern auch in Spanien, Litauen u.a. Ländern. Sie ist seit 2016 Teil der whiteBOX-Ateliergemeinschaft.

Stephanie movall

In Stephanie movalls Fotografien und Filmen, die sie als bewegte Fotografien bezeichnet, zeigt sich das Befassen mit dem Wesen Mensch und dem Wesen der Menschen. Der Körper und die Haltung werden im Alltag, in der Performance und in Handlungs-/Themenräumen untersucht, die Stephanie movall für eingeladene Akteur*innen gestaltet. Geboren 1974 in München befasst sie sich über lange Zeit mit Ausdrucksformen des Körpers, unter anderem im japanischen Butoh(tanz). Die fotografische Arbeit von Stephanie movall wird an ausgewählten Orten, u.a. in Japan, gezeigt. Die Künstlerin lebt und arbeitet in München und im Fünfseenland.

Stephanie Tietz

Stephanie Tietz lebt in Wien und arbeitet im Bereich TanzPerformance, Improvisation und Unterricht. Sie sucht nach neuen Umgangs- und Ausdrucksformen von Trauer und betreibt eine Plattform zur Förderung von Erinnerungs- und Trauerkultur. Ihre Wurzeln liegen in dem Ausdruckstanz von Rosalia Chladek und dem japanischen Butoh(tanz) von Kazuo Ohno und Ko Murobushi. Stephanie Tietz wirkte in transnationalen Performancefestivals mit. In ihrer Arbeit wird das jeweilige Thema im Körperdialog einer physischen Sektion unterzogen. Es entstehen so Verkörperungen in einem performativen und improvisatorischen Kontext.

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